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Frühstücksbuffet am Samstag

Schöne und leckere Nachrichten haben wir für Sie:
Ab kommenden Samstag, den 17.10.2020, können Sie wieder unser Frühstücksbuffet in unserer Abteigaststätte genießen. Starten Sie in das Wochenende mit unseren leckeren Marmeladen, der Wurst aus eigener Herstellung, Brötchen und dazu einer Tasse frischen Kaffee.

Wenn Sie mit mehreren Personen kommen möchten, dann empfehlen wir Ihnen, vorher zu reservieren.

Advent auf dem Klosterberg

Abteikirche

In Zeiten wie diesen muss man früh planen und am besten auch früh informieren. So möchten wir Sie heute gerne mit unseren Plänen für den Advent bekannt machen. Auch in diesem Jahr gibt es wieder einiges, was wir für Sie bereithalten - wenn auch in etwas anderer Gestalt als in den letzten Jahren. 

So wird unser Abteiladen am Kloster an allen Adventssamstagen durchgehend geöffnet haben. So können Sie in Ruhe stöbern, Geschenke aussuchen und sich beraten lassen. Auf dem Kirchplatz werden einige Buden auf Sie warten. Unsere leckeren Produkte aus der Lebensmittelmanufaktur warten auf Sie. Die Konditorei, Bäckerei, die Klosterküche, alle Mitarbeitenden sind schon dabei, alles für Sie vorzubereiten, um Ihnen das besondere Erlebnis des Advents im Kloster zu ermöglichen.

Natürlich darf dabei auch das leibliche Wohl nicht fehlen. Gönnen Sie sich einfach eine kleine Pause während des Einkaufs und kehren Sie in unserer Abteigaststätte ein. Unsere Mitarbeitenden warten auf Sie und verwöhnen Sie gerne.

Natürlich ist uns in dieser besonderen Zeit die Einhaltung aller Hygieneregeln im Rahmen der Corona-Pandemie ein ganz besonderes Anliegen. Aber Sie werden merken, dass darunter die besondere adventliche Stimmung nicht leiden wird - vielleicht ja sogar ganz im Gegenteil ...

Bildquellen

  • Abteikirche: David Damberg

Frühstück in unserer AbteiGaststätte?

Gaststätte Frühstück

Gerne können Sie auch in unserer AbteiGaststätte frühstücken, jedoch nur bei vorheriger Anmeldung und ab 10 Personen!

Das Abtei-Frühstück  

2 Brötchen und Brot aus unserem Tagesangebot dazu Wurst aus unserer Metzgerei, roher Schinken,
Käse und 2 hausgemachte Konfitüren,  1 gekochtes Ei, Butter
und 1 Pott Filterkaffee, Tee oder Kakao, Räucherlachs mit Sahne-Meerrettich, Bircher Müsli oder Obstsalat,
statt gekochtem Ei, Rührei mit Speck.

Für 2.50 € Aufpreis pro Person bekommen Sie zu den Abtei-Frühstücken Filterkaffee satt.

  8,50 €

Vorbestellungen nehmen wir ab jetzt gerne entgegen:

Tel.: 0291/2995-139

Öffnungszeiten
Mo – So 11.00 – 17.30 Uhr

Leben nach der Pandemie – die Kultur des Hörens

Hören

“Höre, mein Sohn, auf die Weisung des Meisters, neige das Ohr deines Herzens, nimm den Zuspruch des gütigen Vaters willig an und erfülle ihn durch die Tat!So kehrst du durch die Mühe des Gehorsams zu dem zurück, den du durch die Trägheit des Ungehorsams verlassen hast.”
RB Prol. 1

Viele wissen es, so beginnt unsere Klosterregel, die der heilige Benedikt vor über 1200 Jahren geschrieben und seinen Mönchen mitgegeben hat. Alles beginnt also mit dem Hören und damit, sein Ohr zu neigen. 

Wenn wir über unsere Zukunft nachdenken, gerade angesichts der Pandemie, dann gehört das Hören für mich ganz wesentlich dazu. Es geht nicht nur um das schlichte Zuhören. Das ist ohne Zweifel richtig, aber Hören und Zuhören gehen tiefer. 

Es ist die Bereitschaft zu lauschen, wahrzunehmen, sich Zeit zu lassen und abzuwarten. Man kann das Hören nicht beschleunigen, es hat seine eigene Zeit.

Mit dem Hören beginnt die Wahrnehmung, das Sich-einlassen auf diese Welt und das Leben. Ich lausche dem Leben. Das Hören ist die kontemplative Grundhaltung, um die Welt zu erkunden.

Wer nicht mehr lauscht, verliert den Bezug und jegliche Beziehung - nicht nur zu den Menschen, sondern auch zu allem, was uns umgibt. Und lauschen heißt nicht, der vernehmbaren Stimme zuzuhören, den Worten zu folgen und zu deuten. Lauschen kann ich auch in den Augen des anderen, im Gesicht gegenüber, in dem Ausdruck von Sehnsucht und Lebenswille in Pflanzen und Tieren.

Ich wünsche mir für die Zukunft nach Corona (oder vielleicht sogar mit Corona) eine neue Wertschätzung für das Leben und die Lebendigkeit, eine Offenheit, dem Leben zu lauschen, einfach still sein und warten, was sich zeigt. Wir wissen heute sehr genau, dass selbst Blumen auf uns reagieren, dass Pflanzen sich beispielsweise selber narkotisieren, bevor sie gepflückt oder gegessen werden.

Als Gesellschaft lernen wir gerade, wie sehr wir das Tierwohl vernachlässigt haben, wie sehr wir Tiere als Produkt unseres Interesses sehen und nicht als das, was sie sind: lebendige Wesen mit eigenen Rechten. Und wir werden lernen müssen, dass Pflanzen ebenfalls lebendige Wesen sind - anders als Tier und Mensch und doch lebendig. 

Und das lernen wir am besten, indem wir uns Zeit für das Hören nehmen.

Manchmal sagen wir über jemanden, er könne das Gras wachsen hören. Es ist eine Redewendung. Aber tatsächlich geht es auch darum, wieder das Gras wachsen zu hören - nicht nur als Redewendung, sondern als Bild für eine Haltung der Achtung und der Neugierde.

Denn wer lauscht, wer dem Gras zuhört, der kann in gewisser Weise tatsächlich das Gras wachsen hören.

Es gibt diese tiefe Sehnsucht in vielen Menschen, wieder im Einklang mit der Natur leben zu können, nicht mehr als feindliches Gegenüber, nicht mehr als Ausbeuter, sondern wie ein guter Gärtner.

Und genau darum geht es beim tiefen Hören, den Klang zu hören, mit dem wir mitgehen und der zum Einklang führt.

Leben nach der Pandemie – die Kultur der Ehrfurcht

Ehrfurcht 23

Auch wenn es so wirken mag, die Corona-Zeit ist noch nicht vorbei. Zwar gehen alle relevanten Zahlen auf ein beruhigendes Maß nach unten, doch sollten wir uns nicht täuschen lassen, dass spätestens im Herbst die Zahlen wieder steigen werden.

Es macht also weiterhin Sinn, sich Gedanken zu machen, wie unsere Welt nach der Corona-Krise aussehen soll.

Zwar war die Gesellschaft bei der Gründung des ersten Benediktinerklosters auf dem Montecassino im vierten Jahrhundert nicht dadurch beeinträchtigt, dass ein Virus sein Unwesen trieb. Wohl aber musste man mit der Völkerwanderung zurecht kommen, was verständlicherweise zu einer gehörigen Verunsicherung und zu vielen Ängsten führte. Vielleicht ist daher diese damalige Zeit der unsrigen gar nicht so fremd.

Auf alle Fälle lohnt sich ein Blick in die Regel Benedikts, um einmal zu schauen, wie er sein Kloster als Gegenbild der verunsicherten Gesellschaft von damals aufbauen wollte.

Ich möchte in den nächsten Wochen einige Begriffe vorstellen, die meines Erachtens von Bedeutung für eine Zukunft nach der Pandemie sein können. Es sind alles Begriffe, die sich aus der Benediktsregel ableiten lassen.

In unserem Blog geht es neben den Berichten von Neuigkeiten aus unseren Betrieben und der Vorstellung neuer Produkte immer auch darum, Hilfe und Unterstützung zu einem wertvollen Leben zu geben. Benedikt hat diese Unterstützung auf seine Weise und in seiner Zeit in seiner Regel formuliert. Es ist daher ein guter Augenblick, vertieft in diese antike Schrift zu blicken.

Ehrfurcht

Spricht man einander an, so darf keiner den anderen mit dem bloßen Namen anreden, sondern die Älteren sollen die Jüngeren "Bruder" nennen, die Jüngeren aber die Älteren "nonnus", was soviel wie "ehrwürdiger Vater" heißt. Der Abt aber werde mit "Herr" und "Abt" angeredet, weil man im Glauben erkennt, dass er Christi Stelle vertritt. Das maßt er sich nicht selbst an, vielmehr geschieht dies aus Ehrfurcht und Liebe zu Christus.
RB 63, 10-13

Ehrfurcht ist ein altmodisch klingender Begriff, der uns längst nicht mehr geläufig ist. Er schmeckt schnell nach Angst, nach höfischem Gehabe und seltsamer Demut. Und doch ist dieser Begriff wichtig, kann er uns eine neue Sicht nicht nur auf unsere Mitmenschen, sondern ebenfalls auf diese Welt, auf uns und auf all das werfen, mit dem wir zu tun haben.

Für Benedikt ist der Begriff Ehrfurcht von großer Bedeutung. Im Grunde wird alles in seinem Kloster ehrfürchtig getan, alles strahlt eine Aura der Ehrfurcht aus. Wie die Brüder miteinander umgehen, wie man mit den Oberen spricht, wie man mit Dingen und Gegenständen hantiert und man könnte als Aktualisierung fortsetzen: Es geht auch darum, ehrfürchtig mit Tieren und Pflanzen umzugehen.

Was ist der Kern der Ehrfurcht?

Seine absolute Sinnspitze findet der Begriff “Ehrfurcht” in der Vorstellung Benedikts, dass wir im Anderen jeweils Christus begegnen. Die Präsenz und Gegenwart Gottes in meinem Gegenüber und mein daraus sich ergebendes Verhalten ist der Kern der Ehrfurcht.

Was bedeutet das für unsere Zukunft?

Intellektuell wissen wir alle, dass wir ein neues Verhältnis zu unserer Umwelt und zu unseren Mitmenschen brauchen. Spirituell kann das heißen, die Gegenwart Gottes in allem, was uns umgibt und zu dem wir uns beziehen, zu erkennen. Dafür aber müssen wir ein wenig davon wegkommen, Gott nur noch als Gegenüber und von uns getrennt zu begreifen. Gott ist wirklich in dieser Welt gegenwärtig und erfahrbar. Theologisch umfasst das der Begriff des Panentheismus, diese Zweiheit: Gott als derjenige, der der Welt gegenüber steht und der gleichzeitig in ihr auf geheimnisvolle Weise präsent ist.

Ich habe den Eindruck, dass wir das noch gar nicht erfasst haben, dass uns diese Art, die Welt zu betrachten, noch gar nicht bewusst ist.

Aus der Vorstellung, dass Gott in jedem Menschen, in jedem Tier, ja, in dieser Welt präsent und erfahrbar ist, ergibt sich eine eigene Würde von allem Lebendigem und symbolisch gesehen eine große Verneigung vor Pflanzen, Tieren und Menschen.

Gerade wird viel über Rassismus debattiert - in einem so verstandenen christlichen Verständnis des Menschen ist Rassismus undenkbar und unhaltbar.

Mehr Ehrfurcht voreinander und vor dem, was lebt, das könnte eine Spur in eine andere und bessere Zukunft sein.

Was meinen Sie?

Die AbteiGaststätte im Juni!

Gaststätte Juni

Im Juni bieten wir weiterhin unseren Eintopf und unsere Torten und Törtchen zum Mitnehmen an.

Öffnungszeiten:
Samstag und Sonntag: 11.00 - 16.00 Uhr

1.6.2020 - Pfingstmontag
Torten und Törtchen zum Mitnehmen

6.6.2020 - Samstag
zum Mitnehmen:
Spargel-Erbseneintopf mit Schinkenklößchen
Torten und Törtchen

7.6.2020 - Sonntag
Torten und Törtchen zum Mitnehmen

13.6.2020 - Samstag
zum Mitnehmen:
Weißkohl-Kartoffeleintopf mit Hackfleisch
Torten und Törtchen

14.6.2020 - Sonntag
Torten und Törtchen zum Mitnehmen

20.6.2020 - Samstag
zum Mitnehmen:
​Linseneintopf mit Mettwurstscheiben
Torten und Törtchen

21.6.2020 - Sonntag
Torten und Törtchen zum Mitnehmen

27.6.2020 - Samstag
zum Mitnehmen:
​Bunter Gemüseeintopf mit Rindfleisch
Torten und Törtchen

28.6.2020 - Sonntag
Torten und Törtchen zum Mitnehmen

Zahl des Monats Mai

Zahl des Monats Mai

Hinter dieser hohen Zahl mit den drei Stellen hinter dem Komma verbirgt sich die Grundlage unserer Metzgerei. Es handelt sich hierbei um die Menge an Fleisch, die Bruder Antonius und sein Mitarbeiter im vergangenen Jahr verarbeitet haben.

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Daraus haben sie dann all diese schönen Sorten Wurst und vieles mehr gemacht:

Salami
Kochschinken
roher Schinken
Frikadellen
Leberwurst grob
Leberwurst fein
Pfälzer Leberwurst
Schaf-Leberwurst
Sülzwurst
Jagdwurst
frische Zwiebelmettwurst
gekochte Zwiebelwurst
Schwartemagen
gekochtes Mett
Mettwurst
Fleischkäse
Blutwurst
Panhas
Fleischwurst
Zungenwurst
Teewurst
Pfefferbeisser
Mettenden vom Meister
Rostbratwurst
Rostbratwurst Käse

Wussten Sie, dass das Schweinefleisch ausschließlich von Meister Strohschwein kommt? Das heißt, dass die Tiere ein gutes Leben haben und auch beim Schlachten das Tierwohl im Vordergrund steht.
Übrigens hat die Grillsaison wieder begonnen - wie wäre es mit den leckeren Rostbratwürstchen von Bruder Antonius. Sie werden den Unterschied im Geschmack sofort feststellen.
Zu erhalten sind sie in unseren Abteiläden.




Zahl des Monats März


Ich habe einmal gelesen, dass Brot das Lebensmittel ist, das Deutsche im Ausland am meisten vermissen. Und tatsächlich ist die Auswahl an verschiedenen Brotsorten nirgends so groß wie in unserem Land.

Und wer mag nicht das leckere Nussbrot aus unserer Bäckerei oder den Klosterlaib? Davon eine Scheibe von einem frischen Laib abgeschnitten, schön belegt, vielleicht mit unserem Frischkäse oder unserer Wurst. Was braucht man noch mehr?
Ein besseres Essen kann es fast nicht geben, oder?

Und auch für uns Mönche ist es sehr schön zu wissen, dass wir unser Brot selber herstellen. Es fühlt sich gut an, dass so etwas Grundlegendes und Leckeres auf unserem Klosterberg hergestellt wird.
Ja, und Brot zu backen ist ja für viele Menschen selber schon zu einem Hobby geworden.

Ich habe mich gefragt, wie viele Brote wohl in einer Woche bei uns gebacken werden und bin auf die unglaublich hohe Zahl von 850 gekommen. Das sind statistisch 5 Brote, die in jeder Stunde der Woche gebacken werden. Eine wirklich stolze Zahl!

Welches unserer Brote ist Ihr liebstes und womit belegen Sie es am liebsten?