Kategorie: Abteiladen

Frühstücksbuffet am Samstag

Schöne und leckere Nachrichten haben wir für Sie:
Ab kommenden Samstag, den 17.10.2020, können Sie wieder unser Frühstücksbuffet in unserer Abteigaststätte genießen. Starten Sie in das Wochenende mit unseren leckeren Marmeladen, der Wurst aus eigener Herstellung, Brötchen und dazu einer Tasse frischen Kaffee.

Wenn Sie mit mehreren Personen kommen möchten, dann empfehlen wir Ihnen, vorher zu reservieren.

Advent auf dem Klosterberg

Abteikirche

In Zeiten wie diesen muss man früh planen und am besten auch früh informieren. So möchten wir Sie heute gerne mit unseren Plänen für den Advent bekannt machen. Auch in diesem Jahr gibt es wieder einiges, was wir für Sie bereithalten - wenn auch in etwas anderer Gestalt als in den letzten Jahren. 

So wird unser Abteiladen am Kloster an allen Adventssamstagen durchgehend geöffnet haben. So können Sie in Ruhe stöbern, Geschenke aussuchen und sich beraten lassen. Auf dem Kirchplatz werden einige Buden auf Sie warten. Unsere leckeren Produkte aus der Lebensmittelmanufaktur warten auf Sie. Die Konditorei, Bäckerei, die Klosterküche, alle Mitarbeitenden sind schon dabei, alles für Sie vorzubereiten, um Ihnen das besondere Erlebnis des Advents im Kloster zu ermöglichen.

Natürlich darf dabei auch das leibliche Wohl nicht fehlen. Gönnen Sie sich einfach eine kleine Pause während des Einkaufs und kehren Sie in unserer Abteigaststätte ein. Unsere Mitarbeitenden warten auf Sie und verwöhnen Sie gerne.

Natürlich ist uns in dieser besonderen Zeit die Einhaltung aller Hygieneregeln im Rahmen der Corona-Pandemie ein ganz besonderes Anliegen. Aber Sie werden merken, dass darunter die besondere adventliche Stimmung nicht leiden wird - vielleicht ja sogar ganz im Gegenteil ...

Bildquellen

  • Abteikirche: David Damberg

Krimi-Dinner 23.10.2020

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Unterstützen Sie Inspector McPherson von Scotland Yard bei seinen Ermittlungen nach "Jack the Ripper".
Wir freuen uns sehr, dass wir nun das Krimi-Dinner nachholen können, dass eigentlich im April Enter stattfinden sollte.
Es sind noch Plätze frei!

Sir Williams Geheimnis

Wir schreiben das Jahr 1888. "Jack the Ripper" treibt in London sein Unwesen. Auf "Fitzurse Manor", dem Landsitz von Sir William aber scheint die Welt noch in Ordnung. Man ist zu einem festlichen Dinner zusammen gekommen als ein entsetzlicher Mord vor den Augen der Gäste geschieht. Zahlreiche Verwicklungen, unerwartete Wendungen und witzige Einlagen und Pointen durchziehen den weiteren Verlauf des Abends. Inspector McPherson von Scotland Yard drängt auf eine schnelle Klärung und setzt Sonderkommissionen ein, die die weiteren Ermittlungen unterstützen sollen. Die Gäste können sich hier aktiv an der Suche nach Beweisen und Indizien beteiligen und den Mörder und sein Geheimnis entlarven.
Aber Vorsicht, so mancher Fallstrick ist gelegt und nichts ist, wie es scheint.

Eine fantasievolle Story aus dem "good old England“ von Queen Viktoria mit Londons High Society, Scotland Yard, Butler James und einer sonderbaren Mordserie.


23.10.2020
19.00 Uhr
79,90 EUR
+ einmalige Bearbeitungsgebühr  von 4,90 EUR

Servicekraft in unseren Gästehäusern (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt

Die Gästehäuser der Abtei Königsmünster bieten Jugendlichen und Erwachsenen
die Möglichkeit in Kontakt mit den Mönchen zu kommen. Unsere Gäste können
verschiedene Angebote wahrnehmen und sind in der Zeit der Kurse entweder in der
Oase (Jugendliche) oder im Haus der Stille (Erwachsene) auf dem Klosterberg
untergebracht.

Die Versorgung der Gäste erfolgt in der Regel dreimal täglich in
Buffetform, Tagungsgruppen erhalten aber beispielsweise auch kleine Imbisse,
Kaffee und Getränke. Für den Aufbau und Abbau der Buffets, die Betreuung von
Tagesgruppen, die Vor- und Nachbereitung von Kursen und Tagungen, aber auch als freundlicher und kompetenter Ansprechpartner für
unsere Gäste suchen wir ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt Servicekräfte in Voll- und Teilzeit (m/w/d). Gute Deutschkenntnisse, ein konsensorientiertes Auftreten sowie Erfahrungen in der Gastronomie oder Hotellerie sind zwingend erforderlich.

Die Arbeitszeiten variieren je nach Belegung der Häuser und der Art der Kurse. Wir bieten Ihnen neben der spannenden Aufgabe und tariflicher Bezahlung ein angenehmes
Arbeitsklima, Vergünstigungen in unseren Läden und der Mensa sowie einen
außergewöhnlichen Arbeitsort in einem etablierten Betrieb.

Für Rückfragen steht Ihnen unsere Serviceleitung Gastbereich, Frau Bettina Piorek, unter der Telefonnummer 0291/2995-213 zur Verfügung.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte postalisch oder via Email an:
AbteiWaren Königsmünster GmbH
Kaufmännische Verwaltung/Personalwesen
Herr Jonas Busch
Klosterberg 11
59872 Meschede
0291-2995-105

Neue Öffnungszeiten der AbteiGaststätte

Gaststätte August

Aktualisierung: 28.8.2020

Ab dem 28.8.2020 wird die Abteigaststätte neue Öffnungszeiten haben:
montags - sonntags 11.00 - 17.30 Uhr

Wie in vielen Gaststätten und Restaurants stehen nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Es empfiehlt sich eine Reservierung ab 5 Personen.

Frühstück bieten wir nur bei vorheriger Reservierung und ab 10 Personen an.
Jedoch bieten wir Ihnen den Mittagstisch ab 11.30 - 14.00 Uhr.

Der Samstagseintopf wird zu 9,90€ p. Portion inklusive Klosterbrot als Buffet angeboten (auch zum Mitnehmen).

Kuchen,Torten, Törtchen etc. bieten wir wieder täglich ab 11 Uhr an.

Leben nach der Pandemie – die Kultur des Hörens

Hören

“Höre, mein Sohn, auf die Weisung des Meisters, neige das Ohr deines Herzens, nimm den Zuspruch des gütigen Vaters willig an und erfülle ihn durch die Tat!So kehrst du durch die Mühe des Gehorsams zu dem zurück, den du durch die Trägheit des Ungehorsams verlassen hast.”
RB Prol. 1

Viele wissen es, so beginnt unsere Klosterregel, die der heilige Benedikt vor über 1200 Jahren geschrieben und seinen Mönchen mitgegeben hat. Alles beginnt also mit dem Hören und damit, sein Ohr zu neigen. 

Wenn wir über unsere Zukunft nachdenken, gerade angesichts der Pandemie, dann gehört das Hören für mich ganz wesentlich dazu. Es geht nicht nur um das schlichte Zuhören. Das ist ohne Zweifel richtig, aber Hören und Zuhören gehen tiefer. 

Es ist die Bereitschaft zu lauschen, wahrzunehmen, sich Zeit zu lassen und abzuwarten. Man kann das Hören nicht beschleunigen, es hat seine eigene Zeit.

Mit dem Hören beginnt die Wahrnehmung, das Sich-einlassen auf diese Welt und das Leben. Ich lausche dem Leben. Das Hören ist die kontemplative Grundhaltung, um die Welt zu erkunden.

Wer nicht mehr lauscht, verliert den Bezug und jegliche Beziehung - nicht nur zu den Menschen, sondern auch zu allem, was uns umgibt. Und lauschen heißt nicht, der vernehmbaren Stimme zuzuhören, den Worten zu folgen und zu deuten. Lauschen kann ich auch in den Augen des anderen, im Gesicht gegenüber, in dem Ausdruck von Sehnsucht und Lebenswille in Pflanzen und Tieren.

Ich wünsche mir für die Zukunft nach Corona (oder vielleicht sogar mit Corona) eine neue Wertschätzung für das Leben und die Lebendigkeit, eine Offenheit, dem Leben zu lauschen, einfach still sein und warten, was sich zeigt. Wir wissen heute sehr genau, dass selbst Blumen auf uns reagieren, dass Pflanzen sich beispielsweise selber narkotisieren, bevor sie gepflückt oder gegessen werden.

Als Gesellschaft lernen wir gerade, wie sehr wir das Tierwohl vernachlässigt haben, wie sehr wir Tiere als Produkt unseres Interesses sehen und nicht als das, was sie sind: lebendige Wesen mit eigenen Rechten. Und wir werden lernen müssen, dass Pflanzen ebenfalls lebendige Wesen sind - anders als Tier und Mensch und doch lebendig. 

Und das lernen wir am besten, indem wir uns Zeit für das Hören nehmen.

Manchmal sagen wir über jemanden, er könne das Gras wachsen hören. Es ist eine Redewendung. Aber tatsächlich geht es auch darum, wieder das Gras wachsen zu hören - nicht nur als Redewendung, sondern als Bild für eine Haltung der Achtung und der Neugierde.

Denn wer lauscht, wer dem Gras zuhört, der kann in gewisser Weise tatsächlich das Gras wachsen hören.

Es gibt diese tiefe Sehnsucht in vielen Menschen, wieder im Einklang mit der Natur leben zu können, nicht mehr als feindliches Gegenüber, nicht mehr als Ausbeuter, sondern wie ein guter Gärtner.

Und genau darum geht es beim tiefen Hören, den Klang zu hören, mit dem wir mitgehen und der zum Einklang führt.

Leben nach der Pandemie – die Kultur der Ehrfurcht

Ehrfurcht 23

Auch wenn es so wirken mag, die Corona-Zeit ist noch nicht vorbei. Zwar gehen alle relevanten Zahlen auf ein beruhigendes Maß nach unten, doch sollten wir uns nicht täuschen lassen, dass spätestens im Herbst die Zahlen wieder steigen werden.

Es macht also weiterhin Sinn, sich Gedanken zu machen, wie unsere Welt nach der Corona-Krise aussehen soll.

Zwar war die Gesellschaft bei der Gründung des ersten Benediktinerklosters auf dem Montecassino im vierten Jahrhundert nicht dadurch beeinträchtigt, dass ein Virus sein Unwesen trieb. Wohl aber musste man mit der Völkerwanderung zurecht kommen, was verständlicherweise zu einer gehörigen Verunsicherung und zu vielen Ängsten führte. Vielleicht ist daher diese damalige Zeit der unsrigen gar nicht so fremd.

Auf alle Fälle lohnt sich ein Blick in die Regel Benedikts, um einmal zu schauen, wie er sein Kloster als Gegenbild der verunsicherten Gesellschaft von damals aufbauen wollte.

Ich möchte in den nächsten Wochen einige Begriffe vorstellen, die meines Erachtens von Bedeutung für eine Zukunft nach der Pandemie sein können. Es sind alles Begriffe, die sich aus der Benediktsregel ableiten lassen.

In unserem Blog geht es neben den Berichten von Neuigkeiten aus unseren Betrieben und der Vorstellung neuer Produkte immer auch darum, Hilfe und Unterstützung zu einem wertvollen Leben zu geben. Benedikt hat diese Unterstützung auf seine Weise und in seiner Zeit in seiner Regel formuliert. Es ist daher ein guter Augenblick, vertieft in diese antike Schrift zu blicken.

Ehrfurcht

Spricht man einander an, so darf keiner den anderen mit dem bloßen Namen anreden, sondern die Älteren sollen die Jüngeren "Bruder" nennen, die Jüngeren aber die Älteren "nonnus", was soviel wie "ehrwürdiger Vater" heißt. Der Abt aber werde mit "Herr" und "Abt" angeredet, weil man im Glauben erkennt, dass er Christi Stelle vertritt. Das maßt er sich nicht selbst an, vielmehr geschieht dies aus Ehrfurcht und Liebe zu Christus.
RB 63, 10-13

Ehrfurcht ist ein altmodisch klingender Begriff, der uns längst nicht mehr geläufig ist. Er schmeckt schnell nach Angst, nach höfischem Gehabe und seltsamer Demut. Und doch ist dieser Begriff wichtig, kann er uns eine neue Sicht nicht nur auf unsere Mitmenschen, sondern ebenfalls auf diese Welt, auf uns und auf all das werfen, mit dem wir zu tun haben.

Für Benedikt ist der Begriff Ehrfurcht von großer Bedeutung. Im Grunde wird alles in seinem Kloster ehrfürchtig getan, alles strahlt eine Aura der Ehrfurcht aus. Wie die Brüder miteinander umgehen, wie man mit den Oberen spricht, wie man mit Dingen und Gegenständen hantiert und man könnte als Aktualisierung fortsetzen: Es geht auch darum, ehrfürchtig mit Tieren und Pflanzen umzugehen.

Was ist der Kern der Ehrfurcht?

Seine absolute Sinnspitze findet der Begriff “Ehrfurcht” in der Vorstellung Benedikts, dass wir im Anderen jeweils Christus begegnen. Die Präsenz und Gegenwart Gottes in meinem Gegenüber und mein daraus sich ergebendes Verhalten ist der Kern der Ehrfurcht.

Was bedeutet das für unsere Zukunft?

Intellektuell wissen wir alle, dass wir ein neues Verhältnis zu unserer Umwelt und zu unseren Mitmenschen brauchen. Spirituell kann das heißen, die Gegenwart Gottes in allem, was uns umgibt und zu dem wir uns beziehen, zu erkennen. Dafür aber müssen wir ein wenig davon wegkommen, Gott nur noch als Gegenüber und von uns getrennt zu begreifen. Gott ist wirklich in dieser Welt gegenwärtig und erfahrbar. Theologisch umfasst das der Begriff des Panentheismus, diese Zweiheit: Gott als derjenige, der der Welt gegenüber steht und der gleichzeitig in ihr auf geheimnisvolle Weise präsent ist.

Ich habe den Eindruck, dass wir das noch gar nicht erfasst haben, dass uns diese Art, die Welt zu betrachten, noch gar nicht bewusst ist.

Aus der Vorstellung, dass Gott in jedem Menschen, in jedem Tier, ja, in dieser Welt präsent und erfahrbar ist, ergibt sich eine eigene Würde von allem Lebendigem und symbolisch gesehen eine große Verneigung vor Pflanzen, Tieren und Menschen.

Gerade wird viel über Rassismus debattiert - in einem so verstandenen christlichen Verständnis des Menschen ist Rassismus undenkbar und unhaltbar.

Mehr Ehrfurcht voreinander und vor dem, was lebt, das könnte eine Spur in eine andere und bessere Zukunft sein.

Was meinen Sie?

Die AbteiGaststätte im Juni!

Gaststätte Juni

Im Juni bieten wir weiterhin unseren Eintopf und unsere Torten und Törtchen zum Mitnehmen an.

Öffnungszeiten:
Samstag und Sonntag: 11.00 - 16.00 Uhr

1.6.2020 - Pfingstmontag
Torten und Törtchen zum Mitnehmen

6.6.2020 - Samstag
zum Mitnehmen:
Spargel-Erbseneintopf mit Schinkenklößchen
Torten und Törtchen

7.6.2020 - Sonntag
Torten und Törtchen zum Mitnehmen

13.6.2020 - Samstag
zum Mitnehmen:
Weißkohl-Kartoffeleintopf mit Hackfleisch
Torten und Törtchen

14.6.2020 - Sonntag
Torten und Törtchen zum Mitnehmen

20.6.2020 - Samstag
zum Mitnehmen:
​Linseneintopf mit Mettwurstscheiben
Torten und Törtchen

21.6.2020 - Sonntag
Torten und Törtchen zum Mitnehmen

27.6.2020 - Samstag
zum Mitnehmen:
​Bunter Gemüseeintopf mit Rindfleisch
Torten und Törtchen

28.6.2020 - Sonntag
Torten und Törtchen zum Mitnehmen