Kategorie: Abteiladen

Oldtimer Rallye in der Abteigaststätte

Alte Autos faszinieren, ziehen unsere Blicke auf sich, lassen uns aufstehen und hingehen,… und so ging es uns auch heute, als die Oldtimer Rallye ADAC ZURICH Westfalen Klassik bei uns auf dem Klosterberg Halt machte, um sich in unserer Abteigaststätte zu stärken.

Ein paar Bilder können das Ereignis sicherlich einfangen, oder?

Interview mit Jonas Busch, Mitarbeiter in der Verwaltung

Jonas Busch, AbteiWaren Königsmünster

In jedem Betrieb gibt es Gesichter, die jeder und jede kennt, die oft in Zeitungen erscheinen, die verkaufen, präsentieren, darstellen, vertreten und so einfach viel stärker als andere im Fokus der Öffentlichkeit stehen. In meiner Interviewreihe möchte ich auch diejenigen vorstellen, die zwar nach außen wenig in Erscheinung treten, aber für den inneren Ablauf von großer Bedeutung sind. 

So stelle ich heute Jonas Busch vor, der im Lohnbüro der AbteiWaren arbeitet und von daher für unsere Mitarbeitenden eine sehr große Bedeutung hat. Mit ihm sprach ich über seine Arbeit, über die AbteiWaren im ganzen und über das, was das Leben lebenswert macht. Sein Lieblingsprodukt hatte er auch dabei - eine sehr schöne Idee!

Urlaub in der Region

Abtei Königsmünster Sauerland

Das Land der Tausend Berge, so wird das Sauerland gerne benannt. Und ganz ehrlich: An einem schönen Sommertag eine kleine Wanderung, im Herbst den Blick auf die sich verfärbenden Wälder und im Winter durch den Schnee zu stapfen: Das ist Sauerland, wie wir es lieben und schätzen. Und so kommen viele Touristen zu uns und wünschen sich eine entspannte Zeit - natürlich mit gutem Essen und dem einen oder anderen Impuls.
Und dass ein Besuch in der Abtei Königsmünster während Ihres Aufenthaltes im Sauerland absolut lohnenswert ist, muss ich Ihnen sicherlich nicht sagen. Nun ich habe mal überlegt, was Sie alles von der Abtei Königsmünster aus tun können, wenn Sie einen Urlaubstag bei uns verbringen.
Eins sei schon einmal garantiert: Für Essen und Trinken wird gesorgt sein. Das Team unserer Abteigaststätte wird Sie verwöhnen. Aber natürlich soll der Tag nicht nur aus Nudeln und Torten bestehen.
Daher hier eine Liste an Möglichkeiten, was Sie tun können. Bei manchen Ideen benötigt man ein Auto, andere Vorschläge sind zu Fuß erreichbar. Lassen Sie sich inspirieren und gestalten Sie ihren eigenen Urlaubstag in und um die Abtei Königsmünster.

Kohlwedertal Meschede

Spaziergang durch das Kohlweder Tal

Wenn Sie einfach ein wenig alleine sein wollen oder die Ruhe der Landschaft und des Waldes genießen möchten, dann empfehle ich Ihnen das Kohlweder Tal. Sie fahren den Klosterberg herunter auf die B 55 Richtung Warstein, biegen dann gleich rechts in den Schwarzen Bruch ein und fahren diese Straße bis zum Ende. Dort überqueren Sie die Querstraße und fahren in eine kleinen Weg hinein. Stellen Sie hier das Auto ab und nehmen entweder die linke oder rechte Richtung des Weges. Ein Spaziergang wird nicht mehr als eine Stunde brauchen und sonderlich anstrengend ist er auch nicht. Aber sie werden diesen schönen und vielen Touristen unbekannten Weg zu schätzen wissen. Vorbei an Kühen und einem kleinen See, durch Wiesen und dann zurück zu Ihrem Ausgangsort. Einfach verschnaufen, einfach langsam gehen und entspannen. Das ist für mich das Kohlweder Tal - übrigens ein guter Ort für eine Jogging - oder Nordic-Walking-Runde.

Foto: Matthias Dröge

Klausenkapelle Meschede

Besuch der Klausenkapelle

Oberhalb von Meschede steht eine kleine Kapelle, die zu einer Klause gehört. Dort lebten also einmal Einsiedler, beteten hier und führten ein Leben in Stille und Kontemplation. Es ist ein Besuchsziel, das den besonderen Zauber eines solchen Ortes spüren lässt. Vor der Klause sind die Gräber der Gräfinnen und Grafen von Westfalen, denen auch Klause und Kapelle gehören.

Besuchen kann man die kleine Kapelle, die dem Heiligen Michael geweiht ist. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im Inneren der Kapelle finden Sie einen spätgotischen Schnitzaltar. Dieser stammt aus dem Kloster Galiläa, einem Ort innerhalb der Stadt Meschede. Von diesem ehemaligen Kloster steht leider nicht mehr viel. Nachdem das Kloster aufgelöst wurde, hat man den Altar in die Klausenkapelle gebracht.
Diese Kapelle atmet wirklich eine besondere Atmosphäre. Fast ist es ein wenig erdig, etwas dunkel, eng und doch verzaubert diese kleine Kirche viele Menschen. Man spürt: Hier haben viele Menschen gebetet. Vielleicht ein schöner Ort, zu sich zu finden und sich zu besinnen.
Sie erreichen diese Klause am besten zu Fuß. Gehen Sie durch die Fußgängerzone der Stadt. An der St. Walburga-Kirche gehen Sie rechts, überqueren die Bundesstraße und gehen den leider etwas steilen weg (wir sind nun mal im Sauerland!!!!) nach oben. Folgen Sie diesem Weg, er führt Sie direkt zur Klause.

Foto: Stadtmarketing Meschede

Folgen Sie dem Pilgerweg

Pilgern ist ein zutiefst christliches Unterfangen. Man macht sich auf den Weg, teilweise im Schweigen, teilweise spricht man miteinander. Aber es ist nicht irgend eine Wanderung. Hier geht es um Geistliches. 

Letztlich geht es bei jeder Pilgerreise darum, sich mit jedem Schritt Gott und sich selber zu nähern. Manche beten auf diesem Weg, manche gehen ihn ganz alleine und wieder andere gehen ihn zusammen mit Freunden oder sogar völlig Unbekannten. Vielleicht wäre das eine schöne Idee und ein besonderer Moment Ihres Urlaubstages in der Abtei Königsmünster: Sich auf den Weg zu machen und das eigene Leben zu bedenken.

Dafür gibt es seit einigen Jahren einen eigenen Pilgerweg von der Abtei in Meschede zu den Ordensschwestern in Bestwig (Ortsteil von Meschede). Die Länge des Weges beträgt gut 15 km. Im Abteiladen können Sie ein Begleitheft erwerben, das Ihnen helfen kann, diesen Weg besser für sich zu verstehen und zu nutzen. Versorgen Sie sich dort auch noch mit etwas Proviant - es soll ja keine Fastentour werden, oder etwa doch? - und schon kann es losgehen. Mehr Infos dazu finden Sie hier:

Rauf auf den Lörmecke-Turm

Sie wollen gerne hoch hinaus und suchen den weiten Blick? Dann ist der Lörmecke Turm genau richtig für Sie. Er wurde im Jahre 2008 eingeweiht und liegt am Lörmecke-Wasserwerk, das seit 1936 Trinkwasser aus dem Grundwasser gewinnt.

Wenn Sie den Turm bestiegen haben, stehen Sie 35 Meter über dem Boden und können bei gutem Wetter einen weiten und guten Blick bis tief ins Sauerland hinein genießen. 

Manchmal ist unser Alltag von Enge geprägt, dann kann ein weiter Blick, wie hier, eine wahre Wohltat sein, an die man sich auch dann erinnert, wenn der Urlaub vorbei ist.

Fahren Sie die B55 Richtung Warstein - zwischen Meschede und Warstein steht der Turm, der auch an der Bundesstraße gut ausgeschildert ist.

Foto: Stadtmarketing Meschede

Besuch beim Adel: Das Wasserschloss Laer

Es ist der vielleicht romantischste Ort Meschedes, das Schloss der Grafen von Westfalen. Und es ist nicht irgendein Schloss, das man besichtigen kann. Es ist weiterhin von dem Adelsgeschlecht bewohnt und daher können Sie nicht in das Innere des Schlosses. Sehr wohl aber dürfen Sie unter Achtung der Privatsphäre der Bewohner den Park besuchen und sich von der märchenhaften Romantik verzaubern lassen. Auch ein kleiner Abstecher in die Schlosskapelle lohnt sich, wenn sie geöffnet ist.

Mit dem Auto fahren Sie Richtung Arnsberg über die Bundesstraße und fahren dann Richtung Ortsteil Laer. Sie kommen direkt an dem Schloss vorbei.

Wenn Sie die Klausenkapelle besuchen (s.o.), können Sie den Kreuzweg, der dort beginnt, entlang gehen und kommen auch so zum Schloss.

Foto: Stadtmarketing Meschede

Ab in die City: Meschede 

Wer Meschede noch aus der Zeit der 80er und 90er Jahre kennt, wird diese Stadt nicht wiedererkennen. Sie hat sich völlig gewandelt. Die Henne ist wieder renaturiert und offengelegt worden. So entstand ein sehr attraktiver Ortskern. Gehen Sie einfach mal von der Abtei aus die Stadttreppe, die sie zwischen Oase und Haus der Stille finden, herunter, überqueren Sie die Bundesstraße, gehen weiter gerade aus, unterqueren die Bahnstrecke und gehen weiter links/gerade aus und landen so direkt in der Fußgängerzone. Ein Besuch der St. Walburga-Kirche lohnt sich, oder ein Spaziergang an der Ruhr entlang.

Foto: Stadtmarketing Meschede

Nichts für müde Beine: Die Himmelstreppe

333 Stufen und 55 Höhenmeter führen von der Stadt Meschede zur Ruhrtalsperre des Hennesees. Diese Treppe wurde im Jahre 2014 eingeweiht und soll Hennesee und Stadt verbinden. Gerade abends lohnt sich ein Aufstieg, da durch eine geschickte Beleuchtung eine schöne Atmosphäre entsteht. Oben angekommen, können Sie ein wenig auf dem Staudamm spazieren gehen und natürlich auch einen anderen Weg zurück in die Stadt nehmen, falls Sie die Treppen nicht nochmals gehen möchten. Aber glauben Sie mir, diese Treppe lohnt sich zu ersteigen.

Foto: Stadtmarketing Meschede

Ahoi! Schifffahrt

Und wenn Sie schon mal am Hennesee sind, dann machen Sie doch gleich eine Schifffahrt mit. Nicht nur für Kinder ist das ein Erlebnis. Sie haben einmalige Blicke in die schöne Sauerländer Landschaft und können die Stille und Ruhe genießen. Gerade an sehr warmen Tagen oder wenn das Wetter einmal nicht so mitspielt, ist eine Schifffahrt eine gute Möglichkeit, Ihren Urlaubstag in und um die Abtei Königsmünster zu gestalten.

Foto: Stadtmarketing Meschede

Nun kann also nichts mehr schief gehen. Suchen Sie sich etwas aus - alles werden Sie an einem Tag ohnehin nicht schaffen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihrem Urlaubstag in der Abtei Königsmünster.

Und falls Sie ergänzende Tipps haben - schreiben Sie einen Kommentar oder eine Mail. Ich ergänze gerne unsere Tipps um Ihre Ideen und Erfahrungen.

Interview mit Anna Wagner, Abteiladen Kloster

Anna Wagner, Abteiladen Kloster

Es ist immer ein Vergnügen, neue Mitarbeiter/innen vorzustellen. Sie bringen neue Sichtweisen mit und neue Geschichten. Und so ist es besonders schön, heute unsere (relativ) neue Mitarbeiterin im Abteiladen Kloster vorzustellen und mit ihr zu sprechen.

Anna Wagner, Abteiladen Kloster

Frau Wagner arbeitet seit Herbst letzten Jahres bei uns, kennt aber den Abteiladen schon viel länger, denn sie war und ist auch Kundin bei uns. Daher weiß sie, was die Menschen, die zu uns kommen, an unserem Abteiladen so schätzen, was sie suchen und was man vielleicht auch besser machen kann.

Ich habe sie natürlich auch nach einem Lieblingsprodukt gefragt und ihre Wahl fiel auf ein Buch, ist natürlich im Abteiladen erhältlich, rechte Seite des Ladens, ganz hinten 😉  

Warum die Schokolade ins Kloster gehört

Schokolade

Kauen oder lutschen? Das ist die entscheidende Frage, die Schokoladenfreunde lange diskutieren können. Die richtige Art Schokolade zu sich zu nehmen, gleicht teilweise einer Glaubensfrage. Überhaupt ist Schokolade mehr als eine Süßigkeit, mehr als eine Kleinigkeit für Zwischendurch oder einfach nur ein kleines Mitbringsel.

Schokolade ist die “Speise der Götter”, wie sie auch genannt wird und bekommt damit sogar einen transzendenten Bezug. Herausragender und edler kann man eine Speise nicht  benennen. Die große Fangemeinde und die Liebhaber der braun-schwarzen Tafeln lieben den zarten Schmelz auf der Zunge, das langsame Zergehen des kleinen Riegels, den man zuvor von der Tafel abbrach. Es ist dieser Geschmack, der sich im ganzen Mund verbreitet und der mit vollmundig nur unzureichend beschrieben werden kann. Es ist eben tatsächlich die Speise der Götter!

Den Genuss der Schokolade verdanken wir den Azteken in Mexiko. Sie kochten die zerriebenen Kakaobohnen mit Wasser, was sie “atl” nannten. Dann würzten sie es mit Pfeffer, Mais und Vanille und nannten das wiederum “xococ”. Und wenn man beide Worte zu einem Wort zusammenfügt, dann erhält man das Wort “xococatl” - was unserem Wort “Schokolade” schon sehr nahe kommt und sich tatsächlich auch davon ableitet.

Die Eroberer brachten dieses Getränk - es waren noch keine Tafeln wie heute -  dann mit nach Europa, wo es vor allem von Adeligen und dem wohlhabendem Bürgertum geschätzt wurde, das Volk konnte sich Schokolade ohnehin nicht leisten.

Verfeinert mit Honig und Zucker, fand es rasch viele Freunde in Europa und die Einfuhr stieg stark an.Erst im 19.Jahrhundert begann man, die Produktpalette auszuweiten und es entstanden die ersten Tafeln, wie wir sie heute kennen. Erste große Firmen wurden gegründet, deren Geschäftsmodell sich auf die Herstellung und Verbreitung von Schokolade konzentrierte. Darunter für Schokoladenfreunde so klangvollen Namen wie Suchard, Stollwerck, Sprüngli, Sprengel, Sarotti und Lind.

So wurde Schokolade relativ schnell zu einem Massenartikel, den sich viele Menschen leisten konnten. Zugleich aber gab es die großen und kleinen Täfelchen, die Pralinen, Osterhäschen, Nikoläuse und Weihnachtsmänner und Brotaufstriche immer auch als handwerklich hergestelltes und herausragendes Produkt.
Und genau so machen wir es in unserer Patisserie.

Schokolade und Kloster, passt das zusammen?

Es gibt kaum ein anderes Genussmittel - vielleicht neben dem Bier - was sich so gut in das klösterliche Leben einpasst. Warum? Schokolade bricht nach alter Tradition nicht das Fasten. Und wenn der heiligen Benedikt schreibt, dass der Mönch eigentlich das ganze Jahr über fasten sollte, kann der Schokoladenfreund angesichts dieser alten Tradition darüber nur milde lächeln. Er oder sie ist auf der sicheren Seite.