Kategorie: Abteigaststätte

Beiträge, die nur die Abteigaststätte selber betreffen

Wir sind endlich wieder für Sie da!

Wir freuen uns riesig, dass wir wieder öffnen dürfen und dass die Zahlen wieder sehr viel mehr erlauben.

Ab Samstag dürfen Innen und Außen wieder unbegrenzt Personen aus fünf Haushalten ohne Test zu Gast sein. Wenn mehr Haushalte zusammenkommen, ist ein Test noch notwendig.

Zm Glück haben wir viel Platz.... der Kuchen steht für Sie bereit!

Montag + Dienstag
Ruhetag

Mittwoch – Freitag
14.00 – 16.30 Uhr

Samstag
11.00 – 16.30 Uhr

Sonntag
14.00 – 16.30 Uhr

Trost für dunkle Stunden – ein adventlicher Begleiter aus der Abtei Königsmünster

Die Adventszeit ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Viele verbinden
mit dieser Zeit liebgewonnene Gewohnheiten und Bräuche: das Schlendern durch
weihnachtlich geschmückte Städte, das Singen bekannter Lieder, das Backen und
gemeinsame Essen von Plätzchen, und nicht zuletzt der Besuch des Adventsmarktes
auf dem Klosterberg…
Vieles davon ist in diesem Jahr nicht möglich. Deshalb haben wir einen kleinen Trost
für dunkle Stunden
mit Produkten aus der Abtei vorbereitet, den Sie im Abteiladen
kaufen können und selbst nutzen bzw. an einen lieben Menschen weitergeben
können. Getreu dem Motto „Gutes für Leib und Seele“ haben wir uns bemüht, eine
Auswahl zusammenzustellen, die den ganzen Menschen anspricht:
Licht ist ein Grundsymbol der adventlichen Zeit. So finden Sie in dem
Adventsbegleiter ein kleines Teelicht, das Sie entzünden und in ihr Fenster stellen
können (die Streichhölzer liefern wir gleich mit dazu…). Es mag nur ein kleines Licht
sein, aber wenn viele dieses Licht entzünden, dann ist die Welt schon ein ganzes
Stück heller. Ein Stern aus unserer Schmiede erinnert an die Sehnsucht, der die
Sterndeuter gefolgt sind und die sie zum neugeborenen Kind in den Stall von
Bethlehem geführt hat. Der Stern lädt auch uns ein, unserer Sehnsucht zu folgen,
nach den Sternen unseres Lebens zu greifen, damit auch wir unser persönliches
Bethlehem finden. Eine adventliche Postkarte kann uns inspirieren, einem einsamen
Menschen zu schreiben und so ein Zeichen der gegenseitigen Verbundenheit zu
setzen. Plätzchen aus unserer Bäckerei können manch bitteren oder stressigen Tag
versüßen. Und eine Broschüre mit adventlichen Impulsen, die von verschiedenen
Brüdern der Abtei geschrieben wurden, kann den Sinn öffnen für das Besondere
dieser Zeit, für das, was hinter den bekannten Bräuchen und Gewohnheiten liegt.
Sie können den adventlichen Begleiter, der als ansprechendes Paket verpackt ist,
für € 17,50 in unserem Abteiladen am Kloster erwerben.

Unser Schokoladensommelier


Ein ganz herzlicher Glückwunsch gilt unserem Konditormeister Ron Knape. Er hat sich in den letzten Monaten zum Schokoladensommelier bei der Bäckerakademie und der Chocolate Academy von Barry Callebaut ausbilden lassen.

An dieser Fortbildung nahmen 11 Fachleute aus dem deutschsprachigen Bereich teil. Im Zentrum standen Kakaoverarbeitungsprozesse, eine Schulung in Geschmack und Aromavielfalt sowie sensorische Themen. Auch eine wissenschaftliche Abschlussarbeit mussten die Teilnehmenden am Ende verfassen.

Herr Knape hat sich in dieser Arbeit mit der Aromatisierung von Kakaobohnen mit Fichte beschäftigt. Dazu hat er alle Arbeitsschritte in der Herstellung einer Schokolade selber durchgeführt. Angefangen beim Rösten der Kakaobohne, dem Brechen der Bohne und dem Entfernen der Schale, bis hin zum Conchieren (Vermengung der Schokoladenzutaten bei schonendem Erhitzen) der Schokolade.
Wir sind natürlich jetzt alle gespannt, was Herr Knape davon alles umsetzen wird und welche besonderen Schokoladenvarianten auf uns noch warten.
Wir können gewiss sein, dass manche ihn um seinen Beruf und seine Fortbildung insbesondere beneiden.


Frühstücksbuffet am Samstag

Schöne und leckere Nachrichten haben wir für Sie:
Ab kommenden Samstag, den 17.10.2020, können Sie wieder unser Frühstücksbuffet in unserer Abteigaststätte genießen. Starten Sie in das Wochenende mit unseren leckeren Marmeladen, der Wurst aus eigener Herstellung, Brötchen und dazu einer Tasse frischen Kaffee.

Wenn Sie mit mehreren Personen kommen möchten, dann empfehlen wir Ihnen, vorher zu reservieren.

Krimi-Dinner 23.10.2020

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Unterstützen Sie Inspector McPherson von Scotland Yard bei seinen Ermittlungen nach "Jack the Ripper".
Wir freuen uns sehr, dass wir nun das Krimi-Dinner nachholen können, dass eigentlich im April Enter stattfinden sollte.
Es sind noch Plätze frei!

Sir Williams Geheimnis

Wir schreiben das Jahr 1888. "Jack the Ripper" treibt in London sein Unwesen. Auf "Fitzurse Manor", dem Landsitz von Sir William aber scheint die Welt noch in Ordnung. Man ist zu einem festlichen Dinner zusammen gekommen als ein entsetzlicher Mord vor den Augen der Gäste geschieht. Zahlreiche Verwicklungen, unerwartete Wendungen und witzige Einlagen und Pointen durchziehen den weiteren Verlauf des Abends. Inspector McPherson von Scotland Yard drängt auf eine schnelle Klärung und setzt Sonderkommissionen ein, die die weiteren Ermittlungen unterstützen sollen. Die Gäste können sich hier aktiv an der Suche nach Beweisen und Indizien beteiligen und den Mörder und sein Geheimnis entlarven.
Aber Vorsicht, so mancher Fallstrick ist gelegt und nichts ist, wie es scheint.

Eine fantasievolle Story aus dem "good old England“ von Queen Viktoria mit Londons High Society, Scotland Yard, Butler James und einer sonderbaren Mordserie.


23.10.2020
19.00 Uhr
79,90 EUR
+ einmalige Bearbeitungsgebühr  von 4,90 EUR

Neue Öffnungszeiten der AbteiGaststätte

Gaststätte August

Aktualisierung: 28.8.2020

Ab dem 28.8.2020 wird die Abteigaststätte neue Öffnungszeiten haben:
montags - sonntags 11.00 - 17.30 Uhr

Wie in vielen Gaststätten und Restaurants stehen nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Es empfiehlt sich eine Reservierung ab 5 Personen.

Frühstück bieten wir nur bei vorheriger Reservierung und ab 10 Personen an.
Jedoch bieten wir Ihnen den Mittagstisch ab 11.30 - 14.00 Uhr.

Der Samstagseintopf wird zu 9,90€ p. Portion inklusive Klosterbrot als Buffet angeboten (auch zum Mitnehmen).

Kuchen,Torten, Törtchen etc. bieten wir wieder täglich ab 11 Uhr an.



“Dankeschön für eine gute Zeit“

Konditorei

Wir verabschieden uns von Frau Luisa Beule, die ihre Ausbildung zur Konditorin  äußerst erfolgreich abgeschlossen hat.

Wir wünschen ihr viel Erfolg für ihr Studium im Bereich Ökotrophologie und hoffen, dass sie irgendwann einmal wieder in “unser” Handwerk kommt.

Ihre Liebe zu guter, gesunder und nachhaltiger Ernährung, auch und vor allem die „Slow Food“-Bewegung, hat sie in unserer Konditorei auch im Tagesgeschäft begleitet und konnte sich dort voll einbringen.

Wir wünschen Frau Luisa Beule für ihre private und berufliche Zukunft alles Gute!

Ab August bildet unsere Konditorei wieder aus! Herzlich Willkommen in unserem Team, Sabrina Olejnik! Aufgrund ihrer hohen schulischen Qualifikation wird auch sie die Ausbildungszeit verkürzen. Wir freuen uns darauf, wieder einen jungen, sympathischen Menschen im Konditorhandwerk ausbilden zu dürfen.

 

Leben nach der Pandemie – die Kultur des Hörens

Hören

“Höre, mein Sohn, auf die Weisung des Meisters, neige das Ohr deines Herzens, nimm den Zuspruch des gütigen Vaters willig an und erfülle ihn durch die Tat!So kehrst du durch die Mühe des Gehorsams zu dem zurück, den du durch die Trägheit des Ungehorsams verlassen hast.”
RB Prol. 1

Viele wissen es, so beginnt unsere Klosterregel, die der heilige Benedikt vor über 1200 Jahren geschrieben und seinen Mönchen mitgegeben hat. Alles beginnt also mit dem Hören und damit, sein Ohr zu neigen. 

Wenn wir über unsere Zukunft nachdenken, gerade angesichts der Pandemie, dann gehört das Hören für mich ganz wesentlich dazu. Es geht nicht nur um das schlichte Zuhören. Das ist ohne Zweifel richtig, aber Hören und Zuhören gehen tiefer. 

Es ist die Bereitschaft zu lauschen, wahrzunehmen, sich Zeit zu lassen und abzuwarten. Man kann das Hören nicht beschleunigen, es hat seine eigene Zeit.

Mit dem Hören beginnt die Wahrnehmung, das Sich-einlassen auf diese Welt und das Leben. Ich lausche dem Leben. Das Hören ist die kontemplative Grundhaltung, um die Welt zu erkunden.

Wer nicht mehr lauscht, verliert den Bezug und jegliche Beziehung - nicht nur zu den Menschen, sondern auch zu allem, was uns umgibt. Und lauschen heißt nicht, der vernehmbaren Stimme zuzuhören, den Worten zu folgen und zu deuten. Lauschen kann ich auch in den Augen des anderen, im Gesicht gegenüber, in dem Ausdruck von Sehnsucht und Lebenswille in Pflanzen und Tieren.

Ich wünsche mir für die Zukunft nach Corona (oder vielleicht sogar mit Corona) eine neue Wertschätzung für das Leben und die Lebendigkeit, eine Offenheit, dem Leben zu lauschen, einfach still sein und warten, was sich zeigt. Wir wissen heute sehr genau, dass selbst Blumen auf uns reagieren, dass Pflanzen sich beispielsweise selber narkotisieren, bevor sie gepflückt oder gegessen werden.

Als Gesellschaft lernen wir gerade, wie sehr wir das Tierwohl vernachlässigt haben, wie sehr wir Tiere als Produkt unseres Interesses sehen und nicht als das, was sie sind: lebendige Wesen mit eigenen Rechten. Und wir werden lernen müssen, dass Pflanzen ebenfalls lebendige Wesen sind - anders als Tier und Mensch und doch lebendig. 

Und das lernen wir am besten, indem wir uns Zeit für das Hören nehmen.

Manchmal sagen wir über jemanden, er könne das Gras wachsen hören. Es ist eine Redewendung. Aber tatsächlich geht es auch darum, wieder das Gras wachsen zu hören - nicht nur als Redewendung, sondern als Bild für eine Haltung der Achtung und der Neugierde.

Denn wer lauscht, wer dem Gras zuhört, der kann in gewisser Weise tatsächlich das Gras wachsen hören.

Es gibt diese tiefe Sehnsucht in vielen Menschen, wieder im Einklang mit der Natur leben zu können, nicht mehr als feindliches Gegenüber, nicht mehr als Ausbeuter, sondern wie ein guter Gärtner.

Und genau darum geht es beim tiefen Hören, den Klang zu hören, mit dem wir mitgehen und der zum Einklang führt.