Kategorie: Abteigaststätte

Beiträge, die nur die Abteigaststätte selber betreffen

“Dankeschön für eine gute Zeit“

Konditorei

Wir verabschieden uns von Frau Luisa Beule, die ihre Ausbildung zur Konditorin  äußerst erfolgreich abgeschlossen hat.

Wir wünschen ihr viel Erfolg für ihr Studium im Bereich Ökotrophologie und hoffen, dass sie irgendwann einmal wieder in “unser” Handwerk kommt.

Ihre Liebe zu guter, gesunder und nachhaltiger Ernährung, auch und vor allem die „Slow Food“-Bewegung, hat sie in unserer Konditorei auch im Tagesgeschäft begleitet und konnte sich dort voll einbringen.

Wir wünschen Frau Luisa Beule für ihre private und berufliche Zukunft alles Gute!

Ab August bildet unsere Konditorei wieder aus! Herzlich Willkommen in unserem Team, Sabrina Olejnik! Aufgrund ihrer hohen schulischen Qualifikation wird auch sie die Ausbildungszeit verkürzen. Wir freuen uns darauf, wieder einen jungen, sympathischen Menschen im Konditorhandwerk ausbilden zu dürfen.

 

Leben nach der Pandemie – die Kultur des Hörens

Hören

“Höre, mein Sohn, auf die Weisung des Meisters, neige das Ohr deines Herzens, nimm den Zuspruch des gütigen Vaters willig an und erfülle ihn durch die Tat!So kehrst du durch die Mühe des Gehorsams zu dem zurück, den du durch die Trägheit des Ungehorsams verlassen hast.”
RB Prol. 1

Viele wissen es, so beginnt unsere Klosterregel, die der heilige Benedikt vor über 1200 Jahren geschrieben und seinen Mönchen mitgegeben hat. Alles beginnt also mit dem Hören und damit, sein Ohr zu neigen. 

Wenn wir über unsere Zukunft nachdenken, gerade angesichts der Pandemie, dann gehört das Hören für mich ganz wesentlich dazu. Es geht nicht nur um das schlichte Zuhören. Das ist ohne Zweifel richtig, aber Hören und Zuhören gehen tiefer. 

Es ist die Bereitschaft zu lauschen, wahrzunehmen, sich Zeit zu lassen und abzuwarten. Man kann das Hören nicht beschleunigen, es hat seine eigene Zeit.

Mit dem Hören beginnt die Wahrnehmung, das Sich-einlassen auf diese Welt und das Leben. Ich lausche dem Leben. Das Hören ist die kontemplative Grundhaltung, um die Welt zu erkunden.

Wer nicht mehr lauscht, verliert den Bezug und jegliche Beziehung - nicht nur zu den Menschen, sondern auch zu allem, was uns umgibt. Und lauschen heißt nicht, der vernehmbaren Stimme zuzuhören, den Worten zu folgen und zu deuten. Lauschen kann ich auch in den Augen des anderen, im Gesicht gegenüber, in dem Ausdruck von Sehnsucht und Lebenswille in Pflanzen und Tieren.

Ich wünsche mir für die Zukunft nach Corona (oder vielleicht sogar mit Corona) eine neue Wertschätzung für das Leben und die Lebendigkeit, eine Offenheit, dem Leben zu lauschen, einfach still sein und warten, was sich zeigt. Wir wissen heute sehr genau, dass selbst Blumen auf uns reagieren, dass Pflanzen sich beispielsweise selber narkotisieren, bevor sie gepflückt oder gegessen werden.

Als Gesellschaft lernen wir gerade, wie sehr wir das Tierwohl vernachlässigt haben, wie sehr wir Tiere als Produkt unseres Interesses sehen und nicht als das, was sie sind: lebendige Wesen mit eigenen Rechten. Und wir werden lernen müssen, dass Pflanzen ebenfalls lebendige Wesen sind - anders als Tier und Mensch und doch lebendig. 

Und das lernen wir am besten, indem wir uns Zeit für das Hören nehmen.

Manchmal sagen wir über jemanden, er könne das Gras wachsen hören. Es ist eine Redewendung. Aber tatsächlich geht es auch darum, wieder das Gras wachsen zu hören - nicht nur als Redewendung, sondern als Bild für eine Haltung der Achtung und der Neugierde.

Denn wer lauscht, wer dem Gras zuhört, der kann in gewisser Weise tatsächlich das Gras wachsen hören.

Es gibt diese tiefe Sehnsucht in vielen Menschen, wieder im Einklang mit der Natur leben zu können, nicht mehr als feindliches Gegenüber, nicht mehr als Ausbeuter, sondern wie ein guter Gärtner.

Und genau darum geht es beim tiefen Hören, den Klang zu hören, mit dem wir mitgehen und der zum Einklang führt.

Wir öffnen wieder unsere AbteiGaststätte

Öffnung Gaststätte

In den letzten Tagen hat unsere AbteiGaststätte ein Hygienekonzept erarbeitet, das eine Öffnung nicht nur für den Außerhausverkauf, sondern auch für den Hausverzehr möglich macht. So können wir Ihnen die freudige Mitteilung machen, dass ab dem 3. Juli 2020 die AbteiGaststätte freitags, samstags und sonntags öffnet, und zwar zu folgenden Zeiten:

Öffnungszeiten

freitags - 14.00 Uhr - 17.30 Uhr

samstags - 11.00 Uhr - 17.30 Uhr

sonntags - 14.00 Uhr . 17.30 Uhr

Angeboten werden Kaffee und Kuchen aus unserer Konditorei und samstags unsere leckeren Eintöpfe. Der Außerhausverkauf findet auch weiterhin statt. Am Eingang der Gaststätte werden Sie von uns empfangen und zu Ihrem Sitzplatz geführt.

An den Samstagen der NRW-Sommerferien (4.7./11.7./18.7./25.7./1.8./8.8.) finden um 10.30 Uhr und um 14.00 Uhr in Kleingruppen Führungen durch die Abteikirche und über das Klostergelände statt. Treffpunkt für alle Interessierten ist das AbteiForum. Ebenso findet an den Samstagen im AbteiForum ein Missionsbasar statt, mit dem wir unsere Bildungsprojekte in Afrika unterstützen. Herzlich willkommen!

Die Sommererlebnisabende dienstags müssen in diesem Jahr leider ausfallen!

Leben nach der Pandemie – die Kultur der Ehrfurcht

Ehrfurcht 23

Auch wenn es so wirken mag, die Corona-Zeit ist noch nicht vorbei. Zwar gehen alle relevanten Zahlen auf ein beruhigendes Maß nach unten, doch sollten wir uns nicht täuschen lassen, dass spätestens im Herbst die Zahlen wieder steigen werden.

Es macht also weiterhin Sinn, sich Gedanken zu machen, wie unsere Welt nach der Corona-Krise aussehen soll.

Zwar war die Gesellschaft bei der Gründung des ersten Benediktinerklosters auf dem Montecassino im vierten Jahrhundert nicht dadurch beeinträchtigt, dass ein Virus sein Unwesen trieb. Wohl aber musste man mit der Völkerwanderung zurecht kommen, was verständlicherweise zu einer gehörigen Verunsicherung und zu vielen Ängsten führte. Vielleicht ist daher diese damalige Zeit der unsrigen gar nicht so fremd.

Auf alle Fälle lohnt sich ein Blick in die Regel Benedikts, um einmal zu schauen, wie er sein Kloster als Gegenbild der verunsicherten Gesellschaft von damals aufbauen wollte.

Ich möchte in den nächsten Wochen einige Begriffe vorstellen, die meines Erachtens von Bedeutung für eine Zukunft nach der Pandemie sein können. Es sind alles Begriffe, die sich aus der Benediktsregel ableiten lassen.

In unserem Blog geht es neben den Berichten von Neuigkeiten aus unseren Betrieben und der Vorstellung neuer Produkte immer auch darum, Hilfe und Unterstützung zu einem wertvollen Leben zu geben. Benedikt hat diese Unterstützung auf seine Weise und in seiner Zeit in seiner Regel formuliert. Es ist daher ein guter Augenblick, vertieft in diese antike Schrift zu blicken.

Ehrfurcht

Spricht man einander an, so darf keiner den anderen mit dem bloßen Namen anreden, sondern die Älteren sollen die Jüngeren "Bruder" nennen, die Jüngeren aber die Älteren "nonnus", was soviel wie "ehrwürdiger Vater" heißt. Der Abt aber werde mit "Herr" und "Abt" angeredet, weil man im Glauben erkennt, dass er Christi Stelle vertritt. Das maßt er sich nicht selbst an, vielmehr geschieht dies aus Ehrfurcht und Liebe zu Christus.
RB 63, 10-13

Ehrfurcht ist ein altmodisch klingender Begriff, der uns längst nicht mehr geläufig ist. Er schmeckt schnell nach Angst, nach höfischem Gehabe und seltsamer Demut. Und doch ist dieser Begriff wichtig, kann er uns eine neue Sicht nicht nur auf unsere Mitmenschen, sondern ebenfalls auf diese Welt, auf uns und auf all das werfen, mit dem wir zu tun haben.

Für Benedikt ist der Begriff Ehrfurcht von großer Bedeutung. Im Grunde wird alles in seinem Kloster ehrfürchtig getan, alles strahlt eine Aura der Ehrfurcht aus. Wie die Brüder miteinander umgehen, wie man mit den Oberen spricht, wie man mit Dingen und Gegenständen hantiert und man könnte als Aktualisierung fortsetzen: Es geht auch darum, ehrfürchtig mit Tieren und Pflanzen umzugehen.

Was ist der Kern der Ehrfurcht?

Seine absolute Sinnspitze findet der Begriff “Ehrfurcht” in der Vorstellung Benedikts, dass wir im Anderen jeweils Christus begegnen. Die Präsenz und Gegenwart Gottes in meinem Gegenüber und mein daraus sich ergebendes Verhalten ist der Kern der Ehrfurcht.

Was bedeutet das für unsere Zukunft?

Intellektuell wissen wir alle, dass wir ein neues Verhältnis zu unserer Umwelt und zu unseren Mitmenschen brauchen. Spirituell kann das heißen, die Gegenwart Gottes in allem, was uns umgibt und zu dem wir uns beziehen, zu erkennen. Dafür aber müssen wir ein wenig davon wegkommen, Gott nur noch als Gegenüber und von uns getrennt zu begreifen. Gott ist wirklich in dieser Welt gegenwärtig und erfahrbar. Theologisch umfasst das der Begriff des Panentheismus, diese Zweiheit: Gott als derjenige, der der Welt gegenüber steht und der gleichzeitig in ihr auf geheimnisvolle Weise präsent ist.

Ich habe den Eindruck, dass wir das noch gar nicht erfasst haben, dass uns diese Art, die Welt zu betrachten, noch gar nicht bewusst ist.

Aus der Vorstellung, dass Gott in jedem Menschen, in jedem Tier, ja, in dieser Welt präsent und erfahrbar ist, ergibt sich eine eigene Würde von allem Lebendigem und symbolisch gesehen eine große Verneigung vor Pflanzen, Tieren und Menschen.

Gerade wird viel über Rassismus debattiert - in einem so verstandenen christlichen Verständnis des Menschen ist Rassismus undenkbar und unhaltbar.

Mehr Ehrfurcht voreinander und vor dem, was lebt, das könnte eine Spur in eine andere und bessere Zukunft sein.

Was meinen Sie?

Die AbteiGaststätte im Juni!

Gaststätte Juni

Im Juni bieten wir weiterhin unseren Eintopf und unsere Torten und Törtchen zum Mitnehmen an.

Öffnungszeiten:
Samstag und Sonntag: 11.00 - 16.00 Uhr

1.6.2020 - Pfingstmontag
Torten und Törtchen zum Mitnehmen

6.6.2020 - Samstag
zum Mitnehmen:
Spargel-Erbseneintopf mit Schinkenklößchen
Torten und Törtchen

7.6.2020 - Sonntag
Torten und Törtchen zum Mitnehmen

13.6.2020 - Samstag
zum Mitnehmen:
Weißkohl-Kartoffeleintopf mit Hackfleisch
Torten und Törtchen

14.6.2020 - Sonntag
Torten und Törtchen zum Mitnehmen

20.6.2020 - Samstag
zum Mitnehmen:
​Linseneintopf mit Mettwurstscheiben
Torten und Törtchen

21.6.2020 - Sonntag
Torten und Törtchen zum Mitnehmen

27.6.2020 - Samstag
zum Mitnehmen:
​Bunter Gemüseeintopf mit Rindfleisch
Torten und Törtchen

28.6.2020 - Sonntag
Torten und Törtchen zum Mitnehmen

Ab jetzt Leckeres zum Mitnehmen!

Öffnung Mai

Endlich ist es soweit, wir dürfen die Türen unserer AbteiGaststätte wieder öffnen -
wenn auch nur unter klaren Auflagen. Aber auf alle Fälle müssen Sie nicht mehr auf die leckeren Speisen aus unserer Klosterküche und der Konditorei verzichten.

Immer Samstags und Sonntags hat die AbteiGaststätte von 11.00 - 16.00 Uhr geöffnet (Beginn ist der 9.5.2020). An diesen beiden Tagen können Sie dann aus einer Auswahl an leckeren Torten, Törtchen und Kuchen wählen und mit nach Hause nehmen
Samstags bieten wir zudem unsere Eintöpfe an und an den Sonntagen ein warmes Gericht - beides ebenfalls ausschließlich zum Mitnehmen.
Unsere Speisekarte für die kommenden Wochenenden finden Sie hier: ​Speisekarte Mai
Bitte bringen Sie sich entsprechende Behälter mit, um die Gerichte auch warm zu Hause servieren zu können.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Mönche freuen sich sehr, dass es endlich wieder losgeht!

AbteiGaststätte ist vorerst geschlossen

Wegen des Corona-Virus bleibt unsere AbteiGaststätte vorerst geschlossen. Sobald es diesbezüglich Veränderungen gibt, werden wir Sie gerne informieren.

Am besten, Sie tragen sich dafür in unseren Newsletter ein, so können wir Sie besser auf dem Laufenden halten.

Der Newsletter erscheint in der Regel jeden Monat und informiert Sie über Produkte, Dienstleistungen und Neuigkeiten aus Kloster und Betriebe. 

10 Tipps für Deine Morgenroutine

Für fast alle gilt, dass wir morgens ab dem Aufstehen eine festgelegte Reihenfolge an Aktionen starten: Aufstehen, Duschen, Zähne putzen, Kaffee kochen, Hund füttern, Zeitung lesen, Brot schmieren, Tasche packen ...
Der Morgen bestimmt stark, wie wir uns im Tage fühlen, er ist das Eingangstor zum Tag. Grund genug, sich einmal darüber Gedanken zu machen, wie denn ein Morgen aussehen könnte, der uns einen wunderbaren tag vorbereitet. Ich habe 10 Tipps für Dich, was Du tun kannst. Denn gerade ein wertvolles Leben hat einen Morgen!